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Martinsgänse

Entdeckt habe ich sie schon vor vier Wochen, diese schönen Gänse. Auf der Weide, denn Gänse fressen Gras und Samen und sie brauchen Bewegung, um gesund zu sein und gutes Fleisch zu liefern. Erst am Abend müssen sie in den Stall gebracht werden, damit der Fuchs sich keinen Leckerbissen holt.

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Sie grasten neben dem romantisch gelegenen See, von dem ich zum Herbstgedicht „Dies ist ein Herbsttag…“ schon Bilder gezeigt habe.

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Ich freute mich, dass sie da waren, fotografierte und plante in Gedanken einen Gänsepost.

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Einen Gänsepost zum Martinstag, denn jetzt war doch noch keine Gänsezeit. Ich kaufe ja auch keine Lebkuchen im Oktober.

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Dazu würde ich mit meinem Gänseausstecher endlich mal Plätzchen backen. Meine Enkel, die dieser Tage zu Besuch kämen, würden sich freuen.

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Eine Nahaufnahme hätte ich noch gerne gehabt, doch ich hatte leider „fortlaufenden“ Erfolg. Die ganze Schar flüchtete vor mir und mein Fotoapparat war/ist zu schwach, sie heranzuzoomen.

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Doch der hier blieb standhaft und stellte seinen Kopf sogar noch in Pose, als wollte er sagen: Ich bin doch auch ein wunderschöner Kerl, oder.

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Jetzt aber zu meinen Martinsgans-Plätzchen. Hier gleich mal das Rezept. Es ist ein Teig mit wenig Zucker. Wer es gerne süßer mag, kann die Zuckermenge ein wenig erhöhen oder sie nach dem Abkühlen mit Zuckerguss bestreichen.

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250 g Mehl, 65 g Zucker, 125 g (mittelweiche) Butter, 1 Ei –  Alle Zutaten mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem festen Teig verkneten und anschließend ca. 1/2 bis 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Den Teig kurz einmal mit den Händen durchkneten und dann auf der bemehlten Arbeitsfläche  mit dem ebenfalls bemehlten Wellholz ca. 1/2 cm dick ausrollen. Jetzt können die Gänse – oder andere Formen – ausgestochen werden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech kommen sie für ca. 8 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen. Abkühlen lassen und evtl. mit Zuckerguss bestreichen und verzieren. Kinder lieben ja diesen bunten Streuselzucker. Er fehlte leider in meiner Küchenschublade.

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Nun danke ich meinen Leserinnen und Lesern wieder für’s „Zuhören“ und wünsche allen eine (noch) geruhsame Novemberzeit. Lasst euch die Gänse schmecken ;-).

Herzliche Grüße

Ingrid

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